
Solange eine theoretische Chance besteht, eine inselverträgliche Lösung für die Trassenquerung zu entwickeln, werden wir uns auf allen Ebenen dafür einsetzen. Windkraft ist ein wichtiger Baustein in der Energiewende, zu der wir uns klar bekennen. Es ist auch unstrittig, dass die ost- und nordfriesischen Inseln einen Beitrag zur Umsetzung leisten müssen. Wir erwarten aber, dass auf so existenzielle Bedürfnisse wie eine gesicherte Trinkwasserversorgung dabei Rücksicht genommen wird. Im bisherigen Verfahren konnten wir noch keine Bereitschaft für einen ergebnisoffenen Dialog erkennen.
Es müssen alternative Vorschläge der Trassenquerung erarbeitet werden, zum Beispiel östlich des aktuell geplanten Korridors. Langeoog, seine Menschen und die Natur dürfen nicht zum Kollateralschaden der aktuellen Energiepolitik werden.

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